Tourismus – Starke Einbrüche bei den Übernachtungszahlen in Schleswig 2020

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Bericht von der Sitzung des Kultur-, Sport- und Tourismusausschusses der Stadt Schleswig vom 01.10.2020

Der Geschäftsführer der Ostseefjord-Schlei-GmbH  Max Triphaus berichtete zum Geschäftsjahr 2019. Insgesamt kann dieses Jahr 2019 durchaus als erfolgreich bewertet werden.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Touristinformation war vom 16.03.2020 bis zum 17.05.2020 geschlossen.  Seit Anfang März gab es eine regelrechte Stornierungswelle. Das führte zu erhöhtem Arbeitsaufkommen, das wegen der Kurzarbeit ab dem 23. März  vor allem die Auszubildenden bewältigen mussten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Öffentlichkeitsarbeit und Marketing als Vorbereitung auf den Wiederanschub des regionalen Tourismus.

Es ist noch nicht klar, welche Auswirkungen die Pandemie auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus hat.

Der Bürgermeister Stephan Dose berichtete kurz über das Theaterprojekt. Das finale Angebot des Architektenwettbewerbs wurde am 18. August 2020 vom Bauausschuss beschlossen.

Jessica Krull ist die neue Kulturmanagerin

Zu den Aufgaben von Jessica Krull gehören die Entwicklung des Kulturtourismus, die Akquise von Fördermitteln und als größter Anteil Konzept- und Projektarbeit mit Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Krull, die erst seit dem 01. Juli im Amt ist hat schon einiges auf den Weg gebracht. So kann man beispielsweise auf dem Hertieplatz schon deutliche Veränderungen beobachten. Eine Bildergalerie, die in Zusammenarbeit mit Schüler*innen der Wilhelminenschulen entstanden ist, Sitzmöbel werden schon jetzt gern genutzt und Claus Vahle hat Windflüchter entworfen und beigesteuert. Weitere Projekte sind in Planung.

Weitere Beschlüsse

Es wurden zwei Beschlüsse einstimmig gefasst. Für den  Nordwall als Teil der wikingerzeitlichen Wallanlagen Haithabu und Danewerk, die seit 2018 als Unesco-Welterbe geschützt sind, soll ein Freiraumkonzept zur Inwertsetzung also zur Erhöhung des Wertes erstellt werden. Das kann auch für die Entwicklung der  Attraktivität des Friedrichsbergs hilfreich sein.

Außerdem wurde beschlossen, dass sich die Stadt vorbehaltlich einer Mittelbereitstellung durch die Ratsversammlung und der Zusage aller Beteiligten an der Restaurierung des seinerzeit von der Stadt gestifteten Domfensterns mit 24000 Euro beteiligt.

Sportentwicklungsplanung

Henrik Vogt fragte nach dem Stand des Sportentwicklungskonzeptes. Der Bürgermeister  berichtete, dass das Konzept erst in dieser Woche eingetroffen ist und somit in der nächsten Sitzung des Ausschusses vorgestellt werden kann.

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