SPD – Fraktion wünscht sich einen Neubau zur Unterbringung obdachlos gewordener Menschen

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Der stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Schul,- Jugend- und Sozialauschuss der Stadt Schleswig Christoph Dahl zu den Zuständen der Schleswiger Obdachosen-Unterkünften im Ansgarweg:

„Wieder ein Winter ohne Dusche“, Schleswiger Nachrichten am 26. November 2018. „Holzspende für die Obdachlosen-Unterkunft“, Schleswiger Nachrichten vom 05. Januar 2019. „Diese Zustände sind würdelos“, Birte Pauls in Schleswiger Nachrichten vom 23. Januar 2019.

Die Schleswiger Obdachlosen-Unterkunft ist mehr denn je in den Fokus der Presse gerückt. Schon längere Zeit beschäftigt sich die Schleswiger SPD mit einer Veränderung im Bereich der Obdachlosenunterkünfte. Doch nun tut sich endlich etwas.

Wo soll man anfangen, wenn man beschreiben will, wie es im Ansgarweg in der Schleswiger Obdachlosen-Unterkunft aussieht. Es  handelt sich um ein in die Jahre  gekommenes Gebäude. Nasse und schimmelige Wände, Kalte Räume, fehlende Isolierung und fehlende Duschen, dazu kommen noch verfallene Sanitäranlagen. Das waren im Wesentlichen die Eindrücke der SPD-Landtagsabgeordneten Birte Pauls nach Ihrem kürzlichen Besuch im Ansgarweg.

Man braucht gar nicht viel Argumentieren, wenn man sagt, hier muss sich deutlich etwas zum Positiven ändern. Das Thema Obdachlosigkeit gewinnt nicht nur in Schleswig an Aufsehen, denn Obdachlosigkeit kann jeden treffen, genauso betrifft die Menschwürde schließlich jeden von uns. Diese beiden Themen sollten eine Schnittmenge haben und genau darum setzt sich die SPD-Fraktion, angeführt von dem Fraktionsvorsitzenden Stephan Dose, für eine Verbesserung der Obdachlosenunterkünfte ein. Auch den Schul-, Jugend- und Sozialausschuss beschäftigt das Thema nun schon Jahre. Nach der Kommunalwahl waren sich alle Mitglieder einig: „Es muss etwas passieren.“

Das Tempo und den Druck erhöht hat aber die SPD-Fraktion. In der nächsten Ausschusssitzung werden von der Verwaltung Handlungsmöglichkeiten und Kosten diskutiert. Die  SPD-Fraktion hat die Möglichkeiten 1. „Sanierung Bestandsgebäude“, 2. „Anmietung von Wohnungen“, 3. „Neubau einer Unterkunft“ vordiskutiert. Bisher scheint der Neubau einer Unterkunft die vernünftigste Lösung.

Ein weiteres Thema, welches ein Handeln bisher verlangsamt hat, war die notwendige pädagogische Kraft. Zuständigkeit ist hier das Schlagwort. Denn für eine solche pädagogische Kraft ist grundsätzlich die Kreisverwaltung zuständig. Um pädagogische Betreuung und die Unterbringung in Einklang zu bringen, war seitens der Stadt Abstimmungsbedarf gesehen worden. Aber auch eine Umfrage bei anderen Mittelstädten hat ergeben, dass sich 70 % eine eigene pädagogische Arbeitskraft leisten. Die SPD-Fraktion geht derzeit davon aus, dass eine weitere pädagogische Betreuung notwendig ist.

Für die SPD-Fraktion ist es ein besonderes Ziel, endlich eine Verbesserung der bestehenden Situation herbeizuführen. Es ist deshalb so wichtig, jetzt am Ball zu bleiben. Zu diskutieren, welche Variante am sinnvollsten ist: „Gerne!“ Wieder ein Jahr ins Land ziehen lassen, ohne dass klar ist, wie die Unterbringung der Obdachlosen in Schleswig in Zukunft verbessert aussieht: „Nein danke!“

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