JHV der SPD Schleswig – Sozialdemokraten sprechen sich für Theaterstandort aus

Bild: SPD Schleswig

Als am vergangenen Donnerstag der SPD Ortsvereinsvorsitzende von Schleswig, Henrik Vogt, zur jährlichen Jahreshauptversammlung in das Hotel Strandhalle lud, saß der Stachel der vergangenen Ratsversammlung bei den meisten Genossen noch tief.

Die Thematik um das Schleswig-Holsteinische Landestheater und dem damit verbundenen Theaterstandort Schleswig war das bestimmende Thema auf der Versammlung der SPD Schleswig. Der Fraktionsvorsitzende der SPD Ratsfraktion, Stephan Dose, sprach sich in seiner Rede klar für den Theaterstandort Schleswig aus: „Durch das kurzsichtige und falsche Handeln von Teilen der Ratsversammlung, unter Führung der CDU und der Grünen, bestehen nun kaum Chancen für den Erhalt des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters in Schleswig. Die Glaubwürdigkeit der Stadt Schleswig und insbesondere deren Status als ein verlässlicher Partner haben einen immensen Schaden genommen. Doch gerade jetzt wird sich die SPD Schleswig auch weiterhin dafür einsetzen, dass Schleswig Theaterstandort und Produktionsstätte beibt“, so Dose.

Auch die anwesende Verwaltungsdirektorin des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, Jana Urhammer, wiederholte ihr Unverständnis über die kürzlich gefällte Ratsentscheidung zum Theater am Hesterberg. Seit 2011 hätten die Schleswiger Ratsherren u. Ratsfrauen jede Möglichkeit rund um den Theaterstandort Schleswig ausgiebig erörtert. Trotz dieses Umstandes konnte keine zukunftsfähige Entscheidung für den Theaterstandort Schleswig und die damit verbundenen Arbeitsplätze getroffen werden.

Neben dem Schleswiger Theaterstandort wurde durch den SPD Ortsvereinsvorsitzenden der Rechenschaftsbericht der SPD Schleswig vorgetragen. In diesem bedankte sich Vogt bei den Schleswiger Genossen für ihre stetige Unterstützung und ihre aktive Einbringung für die Arbeit der Sozialdemokratie in Schleswig. Eines der größten Vorhaben, welches der SPD Ortsverein im Jahr 2014 angehen wird, ist die Einführung eines mobilen Wahlkreisbüros für die Schleswiger BürgerInnen. Dieses Wahlkreisbüro soll eine stetige Anlaufstelle und ein Angebot der politischen Einbringung für die SchleswigerInnen sein.

„Durch eine stetige Information der BürgerInnen, aber auch unserer Mitglieder, ermöglichen wir eine fortschreitende politische Beteiligung  und bieten somit allen SchleswigerInnen die Möglichkeit sich an der gesellschaftlichen Gestaltung unserer Stadt zu beteiligen.“ so Vogt.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.